|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
VIVA Engagements zurückstellen 08.12.2000
Platow Brief
Derzeit sollte der Anleger nach Einschätzung des Platowteams nicht in die Aktie der VIVA Media AG (WKN 617106) investieren.
Am 19. Januar 2001 laufe die Haltefrist für einen Großteil der Altaktionäre bei Deutschlands populärstem Musik-TV-Sender aus. Während Warner Music, Universal und EMI aller Voraussicht nach an ihrer strategischen Beteiligung festhielten, stehe hinter Großaktionär Edel Music noch ein dickes Fragezeichen.
Derzeit verdichteten sich nämlich die Gerüchte, dass Edel ziemlich knapp bei Kasse sein solle. In den ersten 9 Monaten des laufenden Geschäftsjahres hätte die Crew um CEO Michael Haentjes immerhin einen Liquiditätsabfluss von rund 34 Millionen DM zu verkraften gehabt. Auf Anfrage werde dem Platowteam aber bestätigt, dass das Unternehmen aktuell über liquide Mittel in Höhe von 30 Millionen DM verfüge, wobei mögliche Kreditlinien noch nicht eingerechnet seien.
Aus dem Hause VIVA sei zu hören, dass der TV-Sender für den „Fall der Fälle“ gut gerüstet sei. Ob eventuell Investoren aus UK einspringen würden, sei aber reine Spekulation. Fakt sei hingegen, dass die kürzlich beendete Roadshow in London nicht den gewünschten Erfolg gebracht habe. „Die Fondsmanager sitzen auf ihrem Cash und wollen nach dem EM.TV-Debakel zunächst nicht investieren“, höre das Platowteam aus guter Quelle.
Positives könne hingegen von der Italien-Front vermeldet werden. Spätestens ab März 2001 werde über den Kooperationspartner Rete A der VIVA-Content ausgestrahlt. Der Exklusivvertrag zwischen der US-Konkurrenz MTV und den Italienern solle schon aufgelöst sein, werde berichtet.
Vor dem Hintergrund der Turbulenzen im Mediensektor und der noch etwas unsicheren Situation bezüglich der auslaufenden Lock-Up-Fristen werde vor Engagements noch abgeraten, so das Platowteam.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|